Förderverein des Schulbiologiezentrums - Ausstellungen
 
Im Februar und im März 2007, Schulbiologiezentrum, "Köpfe der Lüfte"
Einladung zur Foto- Ausstellungseröffnung im "Bienenhaus" im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2 - die Ausstellung läuft 8 Wochen !

Die Vogelportraits von Erwin Bastian (Zooschule) und Carsten Kramer (Studio Kramer) entstanden in Zoos und Tierparks und gestatten einen tiefen Blick in die Augen von 19 Vogel-Arten.
Die Bilder zeigen die individuellen Eigenheiten und die Ausdrucksstärke der Vogelgesichter, die aus der Ferne am bewegten Tier nur schwierig zu sehen sind.
In einer Begleitbroschüre wird der Zusammenhang zwischen den ausdrucksvollen Strukturen, Formen und Farben und ihrer Funktion erklärt.

 

 
 
So, 10. Dezember, 10:30 Uhr, Schulbiologiezentrum: ""Schritte durch die Zeit" - Das Schulbiologiezentrum im Winter
Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur"

SBZ LogoSONNTAG: 10.30 Uhr: 10.30 Uhr: Schulbiologiezentrum (Vinnhorster Weg 2) Eltern gehen mit ihren Kindern in die Natur mit Aktionen für Kinder und Erwachsene.

Das Schulbiologiezentrum im Winter - wie überleben Pflanzen und Tiere, Immergrüne und Eichhörnchen diese kalte Zeit. Einmal im Monat lädt das Schulbiologiezentrum in diesem Winter Erwachsene und Kinder ein, zum Gartenrundgang, zum Basteln mit Naturmaterialien, zum Basteln von Baumschmuck, Servietten und Tischlaternen.

Eine besondere Attraktion ist in diesem Jahr die Ausstellung "Schritte durch die Zeit". Diese Ausstellung ist mit 1,5 Kilometern sicherlich die längste Ausstellung Hannovers und stellt auf 86 Bild- und Texttafeln die Entwicklung der Erde und des Lebens dar.

Bis zum Ende des Jahres können Sie 4,6 Milliarden Jahre auf unserem Gelände "erwandern" und dabei die Zeit wie ein aufgeschlagenes Buch erleben. 89 pädagogisch gut durchdachte und technisch anspruchsvoll gestalteteTafeln, maßstabsgerecht verteilt auf eine Länge von über 1,5 Kilometern zeigen die Entwicklung des Lebens auf der Erde, beginnend mit der Entstehung der Erde vor etwa 4,6 Mrd. Jahren. In zunächst langen, dann immer kürzer werdenen Schritten wird der Besucher von den einfachsten probiotischen Strukturen, Stromatolithen und Einzellern über Quasten-flosser und Saurier bis zum modernen Menschen geführt

Das Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, ist montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr sowie am 10.12. von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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HAZ, 26.09.2006 Von Höhenflügen und irdischen Genüssen  
Ausstellung im Schulbiologiezentrum informiert über Gurken, Melonen und andere Kürbisgewächse
Von Bärbel Hilbig

Sie heißen Roter Zentner, Weißes Ei, Bischofsmütze, Schwanenhals oder Türkenturban – so vielfältig wie die Namen vieler Kürbisse sind auch ihre Formen und Farben. Der grün-weiße Patisson sieht fremdartig aus wie ein Ufo, lässt sich aber wie eine Zucchini im eigenen Garten anbauen und später auch essen.
Eine spannende Ausstellung im Schulbiologiezentrum zeigt jetzt allerlei Wissenswertes über die vielfältigen Kürbisarten und -sorten sowie ihre Verwandten, Flaschenkürbisse und Gurkengewächse, zu denen auch Honigmelonen zählen. Zu sehen sind zum Beispiel 129 verschiedene Kürbissamen. Der Größte mit 12 bis 15 Zentimeter Spannweite ähnelt einem kleinen Papierdrachen und stammt vom ostasiatischen Flugkürbis. „Der Samen diente als Vorlage im Flugzeugbau“, sagt Mitarbeiter Jörg Ledderbogen.
Fast so abwechslungsreich wie der Formenreichtum der Kürbisse sind ihre Verwendungsmöglichkeiten von Babybrei und Schokolade bis zu Grippemedikamenten. In der Steiermark gedeiht ein besonderer Gartenkürbis, aus dem vor allem Öl hergestellt wird. „Der Samen hat zufällig keine Schale. Nur deshalb kann er problemlos gepresst werden“, sagt Ledderbogen.
Wer mit wem wie eng verwandt ist im Reich der Kürbisgewächse, ist allerdings nicht einfach zu durchschauen – manchmal aber wichtig, um zu wissen, was sich aus dem Gemüse machen lässt. Flaschenkürbisse, auch Kalebassen genannt, werden vor allem getrocknet, um Gefäße oder Musikinstrumente herzustellen. Zierkürbisse eignen sich erst recht nicht zum Verzehr. „Sie sind gallebitter und wirklich nicht lecker“, warnt Ledderbogen. Andere kleine und skurril geformte Kürbisfrüchte lassen sich dagegen durchaus zu einer Mahlzeit verarbeiten. Was bitter ist und was essbar, lässt sich am Stiel erkennen. Auch das wird in der Ausstellung erklärt.
DiAusstellung läuft bis zum 22. Oktober montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr im Vinnhorster Weg 2 (Bitte in der Verwaltung melden). Führungen gibt es am 1. und 8. Oktober von 10.30 bis 12 Uhr oder auf Anfrage.

Fotos: Viele Farben, viele Formen: Jörg Ledderbogen kennt sich aus mit den Kürbissen und ihren Verwandten. Surrey (6)

 
So, 01. Oktober, 10:30 Uhr, Schulbiologiezentrum: "Kürbis, Kiwano & Co" "Schritte durch die Zeit"
Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur"

SBZ LogoSONNTAG: 10.30 Uhr: 10.30 Uhr: Schulbiologiezentrum (Vinnhorster Weg 2) Eltern gehen mit ihren Kindern in die Natur mit Aktionen für Kinder und Erwachsene.

Alles was Kinder gerne mit Tieren erleben, können sie an diesem Sonntag im Schulbiologiezentrum Hannover (Vinnhorster Weg 2) : Meerschweinchen streicheln, eine Rallye durch Feld - Wald und Wiesen, Basteln mit Naturmaterialien. Erwachsene sind zum Gartenrundgang an der Ausstellung "Schritte durch die Zeit", zur Führung in der Ausstellung "Kürbis, Kiwano & Co, zur Pilz-Exkursion oder zu einem Lehrgang über Baumschnitt eingeladen.

Am letzten Montag wurde eine neue Ausstellung im Schulbiologiezentrum eröffnet: "Kürbis, Kiwano & Co. - Vom Nutzen der Vielfalt".

Die verschiedenen Kürbisarten mit ihren zahlreichen Sorten weisen eine ungeheure Fülle an Formen, Farben und Größe auf. Aber nicht nur das Äußere und der Geschmack sind vielfältig, auch die Nutzung der Kürbisse ist multifunktionell. Aus dem Fleisch von Kürbissen können Eintöpfe gekocht oder Kuchen gebacken werden, Kürbisgewächse dienen als Gefäße, Bücherstützen, Lampenschirme und Musikinstrumente. Durch diese Mannigfaltigkeit ist der Kürbis eine charakteristische Frucht der Ökologischen Landwirtschaft. Kürbisse sind schön, fotogen, nahrhaft und gesund.

Eine besondere Attraktion ist in diesem Jahr die Ausstellung "Schritte durch die Zeit". Diese Ausstellung ist mit 1,5 Kilometern sicherlich die längste Ausstellung Hannovers und stellt auf 86 Bild- und Texttafeln die Entwicklung der Erde und des Lebens dar.

Bis zum Ende des Jahres können Sie 4,6 Milliarden Jahre auf unserem Gelände "erwandern" und dabei die Zeit wie ein aufgeschlagenes Buch erleben. 89 pädagogisch gut durchdachte und technisch anspruchsvoll gestalteteTafeln, maßstabsgerecht verteilt auf eine Länge von über 1,5 Kilometern zeigen die Entwicklung des Lebens auf der Erde, beginnend mit der Entstehung der Erde vor etwa 4,6 Mrd. Jahren. In zunächst langen, dann immer kürzer werdenen Schritten wird der Besucher von den einfachsten probiotischen Strukturen, Stromatolithen und Einzellern über Quasten-flosser und Saurier bis zum modernen Menschen geführt

Das Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, ist montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr sowie sonntags von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 
HAZ, 06.09.2006 1499 Meter bis zum Menschen  
Schulbiologiezentrum zeigt Stationen der Erdgeschichte.
Von Bärbel Hilbig

Wann ist das Erdöl entstanden? Seit wann gibt es Fische? Einen Spaziergang durch die Geschichte der Erde bietet jetzt das Schulbiologiezentrum in Burg. Durch das Gartengelände schlängelt sich ein gut 1,5 Kilometer langer Pfad mit 86 Bild- und Texttafeln. Jeder Meter entspricht rund drei Millionen Jahren. Die Tafeln erläutern wichtige Ereignisse in der Entwicklung der Erde wie etwa das Auftauchen der ersten Tiere vor 600 Millionen Jahren. Der Weg beginnt mit der Entstehung der Sonne und der Erde vor etwa 4,6 Milliarden Jahren. Der Mensch taucht erst 1,5 Meter vor dem Ende auf.
„Es geht um einen unvorstellbar langen Zeitraum. Es passt deshalb, dass wir den dienstältesten Oberbürgermeister hier haben“, sagte Klaus Thomaier, Leiter des Schulbiologiezentrums, bei der Eröffnung. Herbert Schmalstiegs 34 Dienstjahre nehmen sich im Vergleich dazu bescheiden aus: Nach Thomaiers Berechnungen würden sie im Maßstab der Ausstellung ganze 0,01 Millimeter ausmachen. Schmalstieg nahm es mit Humor. „Ich glaube, das ist die längste Ausstellung, die es je hier gab.“
Die Ausstellung „Schritte durch die Zeit“ wurde von Forschern in Kalifornien entwickelt. Die deutsche Version ist seit 2001 vor allem in der Schweiz zu sehen gewesen. „Wir wollen damit zeigen, wie viel Zeit unser Planet gebraucht hat, bis er so weit war wie heute“, sagt Iris Wehberg von der Stiftung Drittes Millennium, die die Ausstellung finanziert.
Das Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, ist montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr sowie sonntags von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet. Kommenden Sonntag zum Umweltforum steht das Gelände Besuchern von 10 bis 17 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Los geht’s: Klaus Thomaier (li.)., Iris Wehberg und Herbert Schmalstieg. Steiner