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18.11.2010, StadtAnzeiger in HAZ und NP Lernen von der Natur
>> Seite des StadtAnzeigers als pdf
>> Artikel zur Geschichte des Botanischen Schulgarten Burg und der Freiluftschule
Hannoversches Wochenblatt, 02.12.2009 Macht die Landesregierung das Schulbiologiezentrum platt?
Hannoveraner schütteln den Kopf über Einschnitte bei Personalausstattung

HANNOVER (r). Macht die Landesregierung das Schulbiologiezentrum Hannover platt? Gönnt die Kultusministerin Hannover nicht den Erfolg
dieser wertvollen Einrichtung? Ganz Hannover ist aufgebracht, schüttelt den Kopf. Nun äußert sich die Stadt.

Die Landeshauptstadt Hannover unterhält für die schulische Umwelterziehung das städtische Schulbiologiezentrum mit zwei botanischen
Schulgärten, der Freiluftschule Burg und einer Zooschule.

Bislang wurde das Schulbiologiezentrum, Standort Botanischer Schulgarten Burg, für die Unterrichtsarbeit vom Land mit drei Vollzeitlehrerstellen ausgestattet. Laut Mitteilung der Landesschulbehörde soll diese Regelung nur noch bis zum 1. Februar 2010 Bestand haben. Danach sollen dem Schulbiologiezentrum 25
Anrechnungsstunden gestrichen werden, was im Durchschnitt der Kürzung um eine volle Lehrerstelle entspricht.

Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann hatte sich an das Kultusministerium gewandt und um den Fortbestand der bisherigen Ausstattung mit Lehrerstunden gebeten, um das Programm des Schulbiologiezentrums auch im kommenden Schuljahr gewährleisten zu können.
Auf dieses Schreiben hat das Kultusministerium erwidert, dass eine Reduzierung der Anrechnungsstunden notwendig sei und darauf verwiesen, dass das Schulbiologiezentrum sei Jahrzehnten über die höchste Zahl an Anrechnungsstunden im Vergleich zu anderen außerschulischen Lernorten verfüge.
„Wir bedauern diese abschlägige Antwort des Kultusministeriums außerordentlich“, so die Schuldezernentin.

Das Schulbiologiezentrum ist eine anerkannte Einrichtung der Umweltbildung und leistet seit Jahren ausgezeichnete Arbeit. Im Jahr 2008 wurden durch die Lehrkräfte insgesamt 28.165 Schülerinnen und Schüler in 1.425 Klassen unterrichtet, davon kamen rund 3.300 Schülerinnen und Schüler aus der Region. Bezogen auf die unterrichteten Schülerzahlen in Relation zur Zahl der vorhandenen Lehrerstunden liegen wir damit in Niedersachsen an der Spitze. Mit den Kürzungen ließe sich dieses Pensum nicht mehr bewältigen.“

Die Stadt finanziert insgesamt 26 Mitarbeiter verteilt auf rund 21 Vollzeitstellen und beschäftigt zusätzlich zurzeit zwölf Auszubildende. Diese Mitarbeiter sind keine Lehrkräfte, sondern gewährleisten den Betrieb des Schulbiologiezentrums, die Pflege der Gärten und Tiere sowie die Pflanzenlieferungen an die Schulen.

„Die geplante Streichung von 25 Anrechnungsstunden im Schulgarten Burg bedeutet in der konkreten Arbeit den Verlust von weit mehr Stunden. Wenn bei jeder der drei zurzeit beschäftigten Vollzeitlehrkräfte acht Schulstunden wegfielen, bedeutete das nicht nur einen zusätzlichen Verlust durch Fahrtzeiten zwischen den Dienstorten. Auch die so wichtige Präsenz außerhalb der reinen Unterrichtszeit vor Ort wäre nicht mehr gewährleistet, da die Lehrer dann verstärkt in den Schulalltag eingebunden wären und an Konferenzen und anderen Veranstaltungen teilnehmen müssten. Ich appelliere daher noch einmal dringend an das Kultusministerium, von Kürzungen bei den Lehrerstunden des Schulbiologiezentrums abzusehen“, so Drevermann weiter.

HAZ, 03. 11.2009 Neue Leiterin für Schulbiologie

Das Schulbiologiezentrum hat wieder eine Leiterin: Die promovierte Biologin Regine Leo stellte sich gestern Mitarbeitern und Ehrenamtlichen vor. Sie war vorher in der universitären Forschung, in einem Biotechnologieunternehmen und im staatlichen Gewerbeaufsichtsamt tätig. Schuldezernentin Marlis Drevermann betonte die Wichtigkeit des Zentrums für die naturwissenschaftliche Bildung. „Wir hoffen sehr, dass das Land die Bedeutung genauso bemisst.“

Eberhard Reese vom Förderverein übergab Hans-Joachim Fichtner, Referatsleiter im Kultusministerium, 3300 Unterschriften gegen den Abzug von Lehrerstunden.

„Unser Ziel ist, die Stunden so schnell wie möglich wieder zurückzugeben“, sagte Andreas Markurth vom Ministerium und sprach von weniger als fünf Jahren. Freiwilliger Horst Labitzke schenkte Leo angesichts dieser Perspektive Quittenschnaps und ein Busch-Zitat: „Wer Sorgen hat, hat auch Likör.“ bil

NP, 03. 11.2009 SBZ: Neue Leitung muss Probleme anpacken

VON MEIKE KORNEK

HANNOVER. Fast eineinhalb Jahre war das Schulbiologiezentrum (SBZ) ohne feste Leitung – bis gestern. Regine Leo heißt die neue Frau an der Spitze des SBZ. Schuldezernentin Marlis Drevermann führte sie in ihr Amt ein.

„In Sachen naturwissenschaftlicher Bildung ist das SBZ die erste Adresse“, lobte Drevermann. Leo sei nicht nur Fachfrau der Biologie, sondern habe durch ihre Erfahrung beim Gewerbeaufsichtsamt (seit 2005 war sie Inspektorin in der Überwachung von Arzneimittelherstellern) auch gute Beziehungen zum Land, die sie hoffentlich nutzen könne. Die Stadt wolle Leo in jedem Fall bei ihrer Arbeit unterstützen.

Drevermann spielte damit auf die Pläne des Kultusministeriums an, wegen des Fachlehrermangels in den Naturwissenschaften 25 der 95 Lehrerstunden am SBZ zu streichen und die Vollzeitlehrkräfte wieder an ihren Herkunftsschulen einzusetzen. Das SBZ sieht sich durch die Kürzung mit massiven Problemen konfrontiert und fürchtet um seine Leistungsfähigkeit.

Hans-Joachim Fichtner vom Kultusministerium versuchte die angespannte Situation zu entschärfen: „Wir haben die Vorgabe, vorübergehend 25 Stunden einzusparen, sind aber sehr bemüht, dass das SBZ diese so schnell wie möglich wiederbekommt.“

Trotz dieser Probleme freute sich Leo über ihre neue Aufgabe und war gerührt, „dass so viele zu meiner Einführung erschienen sind. Damit habe ich nicht gerechnet.“

 
19.08.2009 Land kürzt bei Umweltbildung - Nutzer kritisieren Stundenkürzung
  HAZ, 19.08.2009 >> Kritik an Stundenkürzung. „Ein Abbau würde langfristig aufgebaute Kompetenzen zerstören. Die Qualität der Lehrerausbildung würde leiden“..>> mehr
  HAZ, 18.08.2009 >> Land kürzt bei Umweltbildung. Abgeordnete Lehrer im Schulbiologiezentrum sollen wieder in die Schulen zurück. .Das Land plant offenbar drastische Einschnitte im Schulbiologiezentrum. ... ..„Die Lehrer bilden das pädagogische Fundament der Einrichtung. Dieses wird erheblich geschädigt“...>> mehr
  Homepage des Fördervereins des Schulbiologiezentrums >> www.schulbiologiezentrum.info
  Schulbiologiezentrum auf der Homepage des Stadtelternrates Hannover >> Schulbiologiezentrum
  Protest gegen die Kürzung im Schulbiologiezentrum >> Für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Schulbiologiezentrums
HAZ, 19. 08.2009 Kritik an Stundenkürzung

Nutzer verteidigen Schulbiologiezentrum

VON BÄRBEL HILBIG
Das Kultusministerium hat auch gestern zu den angekündigten Stundenstreichungen im Schulbiologiezentrum nicht Stellung genommen, nachdem am Montag eine Prüfung des Sachverhalts angekündigt worden war. Die Landesschulbehörde hatte mitgeteilt, ein Viertel der Lehrerstunden abzuziehen.
Barbara Frank, schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, lobt die „beachtenswerte“ Arbeit des Zentrums. „Ich hoffe, dass sich trotz Lehrermangels an den Schulen eine andere Lösung finden lässt.“ Andere Kenner der Einrichtung werden in ihrer Kritik deutlicher.
„Ein Abbau würde langfristig aufgebaute Kompetenzen zerstören. Die Qualität der Lehrerausbildung würde leiden“, sagt Jörg Zabel vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Leibniz Universität. Die Uni nutzt das Schulbiologiezentrum für die praxisnahe Ausbildung der Lehramtsstudenten.
Axel Knoth, stellvertretender Leiter der Goetheschule, hebt das vielfältige Angebot für den gesamten naturwissenschaftlichen Unterricht hervor. „Das kann man am grünen Tisch, wenn man Stunden zusammenrechnet, gar nicht ermessen.“
Almut Ellenberg von der Hauptschule Badenstedt verweist auf die fächerübergreifenden Angebote der Lehrer am Zentrum, die Schülern zum Beispiel auch Lust auf Mathematik vermitteln. „Wenn die Mitarbeiter jetzt an verschiedenen Tagen stundenweise in die Schule gehen, sind sie auch für die Beratung nicht mehr erreichbar.“ bil

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HAZ, 18. 08.2009 Land kürzt bei Umweltbildung

Abgeordnete Lehrer im Schulbiologiezentrum sollen wieder in die Schulen zurück

VON BÄRBEL HILBIG
Das Land plant offenbar drastische Einschnitte im Schulbiologiezentrum.

Die Einrichtung beruht wesentlich auf der Arbeit der vom Land abgeordneten Lehrer. Angesichts des Mangels an Fachlehrern für Naturwissenschaften sollen die Pädagogen nun aber wieder stärker in ihren Stammschulen unterrichten.

„Die Lehrer bilden das pädagogische Fundament der Einrichtung. Dieses wird erheblich geschädigt“, sagt Hans-Dieter Keil-Süllow, Fördervereinsvorsitzender des Schulbiologiezentrums. Insgesamt arbeiten fünf Lehrer in der Einrichtung, drei davon Vollzeit. Die fünf Pädagogen geben 95 Unterrichtsstunden pro Woche. 25 Stunden sollen sie nun wieder in einer normalen Schulklasse stehen. Dazu kommen Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung, Konferenzen und Ähnliches.
In der letzten Ferienwoche erfuhren die Mitarbeiter per Telefon, dass ihnen – eigentlich schon mit Wirkung zum 1. August – ein Wechsel des Arbeitsplatzes bevorsteht.
„Schriftlich liegt uns von der Landesschulbehörde bis heute nichts vor“, sagt Keil-Süllow. Der Vorsitzende des Fördervereins hält die Planung für wenig ausgereift. „Die im Schulbiologiezentrum eingesetzten Lehrer haben eine immense Multiplikatorenfunktion.“ Sie unterrichten dort Lehramtsstudenten, bilden Lehrer fort, beraten ihre Kollegen, die im Zentrum Pflanzen, Tiere oder anderes Unterrichtsmaterial ausleihen und leiten Honorarkräfte, Gärtner und Tierpfleger an, die ebenfalls in die pädagogische Arbeit eingebunden werden. „Lehrer, die ihre Klassen ins Schulbiologiezentrum begleiten, lernen auch, wie ihre Kollegen dort Material im Unterricht einsetzen.“ Die Nachfrage sei so groß, dass der Förderverein etliche Honorarkräfte finanziert, berichtet Keil-Süllow. Außerdem engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche, oft selbst ehemalige Pädagogen.
„Doch ohne die Kontinuität bei den Lehrern ist das alles gefährdet.“

Bei der Stadt ist man auch über das ganze Procedere irritiert. Das Schulbiologiezentrum ist eine gemeinsame Einrichtung von Stadt und Land zur Umweltbildung.Die Ausbildung und Weiterbildung von Lehrern ist Sache des Landes, sagt Petra Martinsen, Leiterin des Fachbereichs Schule. „Die Stadt engagiert sich mit dem Zentrum umfangreich für staatliche Aufgaben.“ Dennoch erfuhr Martinsen nur am Rande und per Telefon von der Personalplanung. Schuldezernentin Marlis Drewermann hat das Land per Brief um eine Erklärung gebeten, bisher aber keine Antwort erhalten.
Die Grünen im Rat kritisieren die Kürzung. Die Landesregierung agiere konzeptlos, um einige Lehrerstunden zusammenzukratzen, sagt Regine Kramarek.
„Das Schulbiologiezentrum bietet praxisorientierte Unterrichtskurse für jährlich rund 15 000 Schüler.“ Ihr Ratskollege Mark Bindert fordert eine Aufstockung der Stunden statt der Kürzung. Stefan Politze, SPD-Landtagsabgeordneter, hat eine Anfrage gestellt: Die Auswirkungen für einen sonst so hoch gelobten außerschulischen Lernort seien erheblich.

>> www.schulbiologiezentrum.info
 
NP, 15.03.2008 Bienenvölker sterben: Wird jetzt der Honig knapp?

25 Prozent der Bestände durch asiatische Milbenart bedroht. Hannovers Imker in Sorge.

VON SEBASTIAN SCHERER
HANNOVER. Gefahr für die regionale Honigproduktion: Die für Bienen lebensgefährliche Varroa-Milbe hat sich wegen des milden Winters so stark ausgebreitet, dass 25 Prozent der Völker aussterben werden. Das gab jetzt das Bieneninstitut in Celle bekannt.
„Von dem Befall betroffen sind fast alle Bienenvölker“, sagt Horst Ehlers vom Imkerverein Hannover Nord, „allerdings ist das normal, seitdem die Milbe vor 25 Jahren aus Asien eingeschleppt wurde.“ Aufgrund der milbenfreundlichen Witterung im aktuellen und vergangenen Winter sei aber eine erhöhte Angriffsquote auszumachen.
Der Landesimkerverein des Bundeslandes Brandenburg konkretisiert die befürchtete Völkersterberate, hat noch schlimmere Prognosen.
Bei einem Bestand von 900 000 Bienenvölkern in Deutschland sei mit einem Verlust zwischen 300 000 bis 450 000 Völkern zu rechnen. Auch Siegfried Neske aus Langenhagen sieht die Bienen in diesem Jahr besonders gefährdet. „Ich habe von Kollegen gehört, die Totalverluste erlitten haben. Normal sind etwa zehn Prozent Verlust durch Milben, dieses Jahr liegen sie wohl im Durchschnitt bei mindestens 25 Prozent.“
Dabei geht es nicht nur um die Honig-Produktion: „Wenn weniger Bienen unterwegs sind, bedeutet das, dass weniger Blüten bestäubt werden
“, sagt Rolf Schumacher, Zoologe und Insektenexperte aus der Wennigser Mark. „Die entsprechenden Bäume tragen dann natürlich viel weniger Früchte.“ Würden die Hälfte der Bienenvölker ausfallen, „können die überlebenden, gesunden Völker das nicht allein komplett wettmachen.“
Einmal von der Varroa-Milbe befallen, hat eine Biene kaum noch Chancen.
Die Milbe ernährt sich vom Blut der Bienenbrut. Dabei wird ein Virus übertragen. Die Biene verkümmert, schlüpft flügellos. Die Bekämpfung ist schwierig, weiß Imker Ehlers: „Chemische Mittel können wir nicht einsetzen, sonst ist der Honig belastet.“ Es gebe aber organische Säuren, die gut wirken.
Jetzt bereitet den Imkern das Frühlingswetter Kopfzerbrechen:
„Wenn die übrigen Völker gut ins Frühjahr gehen können, sehe ich keine großen Probleme für die Honigversorgung“, so Neske. „Aber wenn die Obstblüte jetzt auch noch schlecht ausfällt, zum Beispiel wegen eines sonnenarmen Aprils, und die Bienen nichts zum Bestäuben finden, wird es kritisch.“ Über Auswirkungen auf den Honigpreis sind sich die Experten noch unsicher. „Wir müssen jetzt einfach abwarten“, sagt Neske.

 
HAZ, 09.02.2008 Lust auf .... ein Wochenende in der Natur

Dann schauen Sie doch am Sonntag zwischen 10:30 und 12 Uhr im Schulbiologiezentrum im Vinnhorster Weg 2 vorbei. Der Eintritt ist frei. Der Förderverein des Zentrums hält ein großes Angebot für die ganze Familie parat - etwa einen Baum- und Strauchschnittkurs für die Erwachsenen sowie für die jüngeren Besucher Vivarienbesuche, eine Treckingtour und vieles mehr.>> Schulbiologiezentrum am Sonntag

 

HAZ+NP, 14.08.2007

Freiwillige vor! - das FSJ / „Flexibles Arbeiten macht Spaß“ - das FÖJ

NP, 14.08.2007 Freiwillige vor! Immer mehr junge Menschen engagieren sich: Die Nachfrage nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Hannover steigt deutlich. Es gibt mehr Bewerber als freie Stellen. FSJ: DRK Hannover / Evangelisch-lutherische Landeskirche . FÖJ: Alfred-Töpfer-Akademie für Naturschutz / Ganztagsschulen .... >> Freiwilliges Jahr FSJ und FÖJ

NP, 14.08.2007 "Flexibles Arbeiten macht Spaß" - das FÖJ im Schulbiologiezentrum Engagement ist für immer mehr Jugendliche eine reizvolle Aufgabe. Eine von ihnen ist Laura Frommelt – seit fast einem Jahr absolviert sie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Freiluftschule Burg. >> Schulbiologiezentrum...

NP, 14.08.2007 Das Freiwillige Soziale Jahr Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Freiwilligendienst für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, zum Beispiel im Sport, der Kultur oder in sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen, auch als Wehrersatzdienst, auch im Ausland . ....

NP, 14.08.2007 Das Freie Ökologische Jahr im Tier- oder Umweltschutz, als auch Wartesemester ...

HAZ, 14.08.2007 Ein Jahr für die Kultur Sie arbeiten auf Theaterbühnen, in Museen und bei Bürgerradios – freiwillig, aber mit Eigeninteresse. .....

HAZ, 14.08.2007 Freiwillige bringen frischen Wind Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich Kultur in Kultureinrichtungen wie Museen, Theatern, Musikzentren, Kunstschulen und Gedenkstätten..

 
NP, 14.08.2007 „Flexibles Arbeiten macht Spaß“ - das FÖJ

Engagement ist für immer mehr Jugendliche eine reizvolle Aufgabe. Eine von ihnen ist Laura Frommelt – seit fast einem Jahr absolviert sie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Freiluftschule Burg.
Öko – Laura erfüllt keins der Vorurteile, die manchem bei diesem Wort einfallen. Warum hat sie sich zum FÖJ entschlossen? „Nach 13 Jahren Schule und Theorie brauchte ich dringend Abwechslung“, erklärt die 20-jährige Hannoveranerin.
Sie überlegte zwar, ein Lehramtsstudium zu beginnen. Doch vorher wollte sie unbedingt praktisch tätig sein.
„Hier in der Freiluftschule habe ich die Möglichkeit, mit Kindern zu arbeiten.“
Und sie denkt an die Zukunft: „So ein freiwilliges Jahr wirkt sich fast immer positiv auf Bewerbungen aus.“
Zu ihren Hauptaufgaben gehört, Grundschulklassen, die Ausflüge in die Freiluftschule machen, aufregenden und spannenden Unterricht zu bieten.
Ihre offene, sympathische Art hilft ihr. „Ich gehe mit Kindern zu den Teichen. Dort schauen wir uns Tiere und Pflanzen an“, erklärt sie das Unterrichtsprinzip.
Doch auch im Klassenzimmer soll es nicht langweilig sein. An den Wänden stehen Terrarien mit großen Heuschrecken und Nagetieren. Unterricht zum Anfassen: „Den kleineren Kindern zeige ich auch die Meerschweinchen, die sie dann streicheln dürfen.“ In den Schulferien hilft sie anderen FÖJlern, die im Schulbiologiezentrum nebenan arbeiten, beim Versorgen der Tiere.
Lauras ökologisches Jahr endet am 31. August. Sie blickt auf eine aufregende Zeit zurück. „Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und in den Lehrerberuf reinschnuppern. Das flexible Arbeiten hier macht sehr viel Spaß. Mir gefällt vor allem, dass auch Platz für eigene Ideen bleibt“, lobt sie ihren Arbeitsplatz. So hat sie zum Beispiel mit einer Klasse ein Kunstprojekt initiiert.
Obwohl sich ihr Studienwunsch geändert hat, ist sie froh, sich für das FÖJ entschieden zu haben. „Ich bereue das nicht. Es war eine schöne Zeit. Ich kann mir immer noch vorstellen, Lehrerin zu werden. Aber Psychologie interessiert mich noch mehr.

VIEL SPASS IN DER FREILUFTSCHULE: Laura Frommelt zeigt eine australische Gespensterschrecke. Foto: Wilde
 
NP, 14.08.2007 Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)

Genau wie das FSJ ist das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) für Menschen zwischen 16 und 27 Jahren gedacht.
Teilnehmer arbeiten in ökologischen Bereichen, wie zum Beispiel im Tier- oder Umweltschutz. Das FÖJ dauert in der Regel zwölf Monate (immer vom 1. September bis 31. August). Teilnehmer erhalten etwa 155 Euro Taschengeld im Monat. An 25 Seminartagen, die während des FÖJs stattfinden, können sich Teilnehmer informieren, austauschen und weiterbilden. Das FÖJ kann als Wartesemester angerechnet und auch im Ausland absolviert werden.
Und es kann als Wehrersatzdienst anerkannt werden. dj

 
HAZ, 07.07.2007 Wo Kinder zu Entdeckern werden

Die Freiluftschule Burg besteht seit 50 Jahren – und ihr pädagogisches Konzept überzeugt noch immer

Von Bärbel Hilbig
Noch bevor es am Freitag richtig losging mit der 50. Geburtstagsfeier für die Freiluftschule Burg, konnten die Gäste hautnah erleben, worum es an dieser besonderen Schule eigentlich geht: Kinder der Peter-Petersen-Schule, die bei der Feier singen und tanzen wollten, waren spontan in den Wald gerannt, und dort entdeckten sie lauter kleine Frösche. „Wir haben es kaum geschafft, sie rechtzeitig zurückzuholen“, sagt Klassenlehrerin Dagmar Vincentz.
Wie diese Drittklässler haben im Laufe eines halben Jahrhunderts rund 85 000 Schüler aus Hannover eine Woche auf dem 6,5 Hektar großen Gelände die Natur entdeckt
. Und wenn das Wort „Freiluftschule“ fällt, erinnern sich viele Hannoveraner mit Rührung an eine besonders interessante und spannende Woche in ihrer Schulzeit. Heute besuchen pro Woche zwei Klassen, meist aus dem dritten oder vierten Schuljahr, das Holzhaus mitten in einem Waldstück, das zum Schulbiologiezentrum gehört.
„Ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, ist wichtiger als meine Ansage“, erklärte Leiter Winfried Noack eines der Prinzipien der Freiluftschule. Es gebe kein festes Thema, keine Medien, keine Schulzeiten mit Pausenklingel. „Wir arbeiten mit dem, was den Kindern lebendig vor Augen ist – ohne Zeitdruck, aber dafür umso eindrucksvoller.“ Wie wichtig das ist, betonte Harald Gropengießer, Professor für Didaktik der Biologie an der Leibniz-Uni: „Vielen Kindern ist die lebendige Welt heute fremd. Aber unser Denken gründet auf Erfahrung.“
„Das pädagogische Konzept ist so frisch wie zu Beginn“, lobte Schuldezernent Harald Böhlmann
. Das sei angesichts der geringen Haltbarkeit vieler pädagogischer Ideen besonders erstaunliche. Auch darum wurde Winfried Noack am Freitag nach 22 Jahren als zweiter Leiter der Freiluftschule nur mit großem Bedauern in den Ruhestand verabschiedet – und mit herzlichen Dankesworten der Schulverwaltung. Vorgänger Herbert Boldt stand der Schule sogar 28 Jahre vor. Klaus Thomaier, der Leiter des Schulbiologiezentrums, hob hervor, dass Noack stets die Fähigkeit bewahrt habe, die Kinder so mitreißend zu begrüßen, als sei es das erste Mal.
Nächste Woche stellt Noack diese Fähigkeit noch einmal unter Beweis. Aber auch die Nachfolge an der Freiluftschule ist schon geregelt: Grundschullehrerin Bettina Knälmann wird Kindern künftig die Natur näherbringen.

Seit 50 Jahren lernen Kinder in Burg unter freiem Himmel – wie die Drittklässler, die mit Lehrerin Dagmar Vincentz an Malvenblüten schnuppern. Blüher/privat
 
HAZ, 09.06.2007 Lust auf ... einen Sonntag im Apothekergarten ?

Der Garten als Naturapotheke steht am Sonntag, 10. Juni, im Mittelpunkt des Schulbiologiezentrums im Vinnhorster Weg 2. Von 10.30 bis 14 Uhr können Eltern unter dem Motto „3000 Schritte für die Gesundheit“ mit ihren Kindern Heilpflanzen kennenlernen, eine Heil- und Gewürzpflanzenrallye im Apothekergarten mitmachen und sich einen Vortrag über die Naturheilkunde vom Mittelalter bis zur Neuzeit anhören. Die Kinder haben die Gelegenheit, Kräutersalz selbst herzustellen, Meerschweinchen zu beobachten und zu streicheln. Von 12 bis 14 Uhr stehen Apotheker für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

 
NEUE PRESSE, 12.05.2007 So schön wird das Wochenende - Biologiezentrum

Unter dem Motto "Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur" öffnet das Schulbiologiezentrum (Vinnhorster Weg 2) am Sonntag ab 10.30 Uhr seine Tore (bis 12 Uhr). Auf einem Gartenrundgang geht es um das Erkennen von Singvogelstimmen. Die Besucher erfahren Wissenswertes über Tiere mit Panzer und mit glitschiger Haut. Außerdem geht es um Insekten in Feld, Wald und Flur, um das Leben von Achatschnecken und Meerschweinchen. Es gibt auch Bastelaktionen. www.foerderverein-schulbiologiezentrum.de

 
HAZ, 11.04.2007 Entdeckungsreise in die Natur

Am Sonntag, 15. April, lädt das Schulbiologiezentrum Kinder und ihre Eltern von 10.30 Uhr an zu einer gemeinsamen „Entdeckungsreise in die Natur“ ein. Auf dem Programm steht ein Gartenrundgang mit allerlei Experimenten. Der Treffpunkt ist vor dem Schulgebäude am Vinnhorster Weg 2. Am Dienstag, 24. April, hält Hans Dostmann von 19 Uhr an im Bienenhaus des Schulbiologiezentrums einen Diavortrag zum Thema „Einheimische Orchideen – Artenvielfalt auf Kalkgestein“. vmd

 
SBZ 15.04.2007, 10:30 Uhr Eltern gehen mit ihrenKindern gemeinsam in die Natur

Powerpoint-Quiz auf der Homepage des Fördervereins / 24.04.2007, 19:00 Uhr "EInheimische Orchideen - Artenvielfalt auf Kalkgestein

Wollen Ihre Kinder Meerschweinchen streicheln, einen "Regenwald im Gurkenglas" pflanzen, verblüffende Forscherexperimente machen oder Bärlauch ernten und zubereiten ? Wollen Sie Heilpflanzen im Apothekergarten kennenlernen ? Dann kommen Sie am 15.04.2007 ins Schulbiologiezentrum. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr vor dem Schulgebäude, Vinnhorster Weg 2. Am 15.04. beginnen wieder die Sonntagsvormittagsveranstaltungen des Schulbiologiezentrums unter dem Motto "Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur".

Wollen Sie wissen, wie die Bäume und Blumen heissen, die Sie täglich sehen ? Dann besuchen Sie die Homepage des Fördervereins des Schulbiologiezentrums www.foerderverein-schulbiologiezentrum.de und laden die Powerpoint-Quiz' mit wunderbaren Bildern von Frühblühern, Bäumen im Frühling, Vögel im Zoo auf Ihren Computer.

Wollen Sie wissen, welche Orchideen ganz in Ihrer Nachbarschaft wachsen, dann kommen Sie am Dienstag, 24.04.2007 um 19:00 Uhr in das "Bienenhaus" des Schulbiologiezentrums zum Dia-Vortrag von Hans Dostmann "Einheimische Orchideen - Artenvielfalt auf Kalkgestein".
Bild: Biene im Anflug am 11.03. vor der Begegnungsstätte in Mittelfeld.

 
Di, 20. März 2007, 19:00 Uhr, Schulbiologiezentrum, Dr. Renate Schulz: "Kakao aus Ghana"

Samen des Kakaobaumes - einst Zahlungsmittel der Azteken, heute Lebensgrundlage kleinbäuerlicher Betriebe in Ghana.

Kakao ist ein Musterbeispiel für ein Kakao ist ein Musterbeispiel für eIN tropisches landwirtschaftliches Produkt, das im 20. Jahrhundert eine große Expansion in Anbau, Handel und Konsum erfahren hat. In Ghana leben viele kleinbäuerliche Betriebe vom Kakaoanbau. Der Vortrag mit Filmpräsentation (27Min.) zeigt, wie das wundervolle Kakao-Aroma entsteht und wie es Ghana gelungen ist, seit über 100 Jahren die beste Kakaoqualität der Welt zu liefern.
Rechts: Aufgeschnittene Kakaofrucht mit Kakaobohnen
Links: Reife Kakaofrüchte direkt am Stamm einer Pflanze
 
HAZ, 26.09.2006 Von Höhenflügen und irdischen Genüssen  
Ausstellung im Schulbiologiezentrum informiert über Gurken, Melonen und andere Kürbisgewächse
Von Bärbel Hilbig

Sie heißen Roter Zentner, Weißes Ei, Bischofsmütze, Schwanenhals oder Türkenturban – so vielfältig wie die Namen vieler Kürbisse sind auch ihre Formen und Farben. Der grün-weiße Patisson sieht fremdartig aus wie ein Ufo, lässt sich aber wie eine Zucchini im eigenen Garten anbauen und später auch essen.
Eine spannende Ausstellung im Schulbiologiezentrum zeigt jetzt allerlei Wissenswertes über die vielfältigen Kürbisarten und -sorten sowie ihre Verwandten, Flaschenkürbisse und Gurkengewächse, zu denen auch Honigmelonen zählen. Zu sehen sind zum Beispiel 129 verschiedene Kürbissamen. Der Größte mit 12 bis 15 Zentimeter Spannweite ähnelt einem kleinen Papierdrachen und stammt vom ostasiatischen Flugkürbis. „Der Samen diente als Vorlage im Flugzeugbau“, sagt Mitarbeiter Jörg Ledderbogen.
Fast so abwechslungsreich wie der Formenreichtum der Kürbisse sind ihre Verwendungsmöglichkeiten von Babybrei und Schokolade bis zu Grippemedikamenten. In der Steiermark gedeiht ein besonderer Gartenkürbis, aus dem vor allem Öl hergestellt wird. „Der Samen hat zufällig keine Schale. Nur deshalb kann er problemlos gepresst werden“, sagt Ledderbogen.
Wer mit wem wie eng verwandt ist im Reich der Kürbisgewächse, ist allerdings nicht einfach zu durchschauen – manchmal aber wichtig, um zu wissen, was sich aus dem Gemüse machen lässt. Flaschenkürbisse, auch Kalebassen genannt, werden vor allem getrocknet, um Gefäße oder Musikinstrumente herzustellen. Zierkürbisse eignen sich erst recht nicht zum Verzehr. „Sie sind gallebitter und wirklich nicht lecker“, warnt Ledderbogen. Andere kleine und skurril geformte Kürbisfrüchte lassen sich dagegen durchaus zu einer Mahlzeit verarbeiten. Was bitter ist und was essbar, lässt sich am Stiel erkennen. Auch das wird in der Ausstellung erklärt.
DiAusstellung läuft bis zum 22. Oktober montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr im Vinnhorster Weg 2 (Bitte in der Verwaltung melden). Führungen gibt es am 1. und 8. Oktober von 10.30 bis 12 Uhr oder auf Anfrage.

Fotos: Viele Farben, viele Formen: Jörg Ledderbogen kennt sich aus mit den Kürbissen und ihren Verwandten. Surrey (6)

 
HAZ, 06.09.2006 1499 Meter bis zum Menschen  
Schulbiologiezentrum zeigt Stationen der Erdgeschichte.
Von Bärbel Hilbig

Wann ist das Erdöl entstanden? Seit wann gibt es Fische? Einen Spaziergang durch die Geschichte der Erde bietet jetzt das Schulbiologiezentrum in Burg. Durch das Gartengelände schlängelt sich ein gut 1,5 Kilometer langer Pfad mit 86 Bild- und Texttafeln. Jeder Meter entspricht rund drei Millionen Jahren. Die Tafeln erläutern wichtige Ereignisse in der Entwicklung der Erde wie etwa das Auftauchen der ersten Tiere vor 600 Millionen Jahren. Der Weg beginnt mit der Entstehung der Sonne und der Erde vor etwa 4,6 Milliarden Jahren. Der Mensch taucht erst 1,5 Meter vor dem Ende auf.
„Es geht um einen unvorstellbar langen Zeitraum. Es passt deshalb, dass wir den dienstältesten Oberbürgermeister hier haben“, sagte Klaus Thomaier, Leiter des Schulbiologiezentrums, bei der Eröffnung. Herbert Schmalstiegs 34 Dienstjahre nehmen sich im Vergleich dazu bescheiden aus: Nach Thomaiers Berechnungen würden sie im Maßstab der Ausstellung ganze 0,01 Millimeter ausmachen. Schmalstieg nahm es mit Humor. „Ich glaube, das ist die längste Ausstellung, die es je hier gab.“
Die Ausstellung „Schritte durch die Zeit“ wurde von Forschern in Kalifornien entwickelt. Die deutsche Version ist seit 2001 vor allem in der Schweiz zu sehen gewesen. „Wir wollen damit zeigen, wie viel Zeit unser Planet gebraucht hat, bis er so weit war wie heute“, sagt Iris Wehberg von der Stiftung Drittes Millennium, die die Ausstellung finanziert.
Das Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, ist montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr sowie sonntags von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet. Kommenden Sonntag zum Umweltforum steht das Gelände Besuchern von 10 bis 17 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Los geht’s: Klaus Thomaier (li.)., Iris Wehberg und Herbert Schmalstieg. Steiner

 

18.04.2005 sbz HAZ, 18.04.2005   Der Molch ist im Tümpel der Star  Sonntag ist Käschertag: Kinder ziehen im Schulbiologiezentrum Tiere aus dem Wasser   Von Bärbel Hilbig    Es gibt nicht genug Käscher. Das ist Kathrin Osterwalds erste Sorge, als sie sieht, wie viele Kinder mit ihr Tiere im Teich suchen wollen. Sonntagmorgen drängen sich zahlreiche Kinder und Eltern im Schulbiologiezentrum – die ganz Kleinen wollen Meerschweinchen streicheln, manche kommen fast jede Woche, andere gehen mit einer Mitarbeiterin in den Wald, wo sie Kräuter sammeln.
18.04.2005 sbz2 Besonders viele Kinder finden es spannend, selbst im Teich nachzusehen, was für Tiere sich nach dem kalten Winter dort wieder regen. „Also gut, dann teilt ihr euch die Käscher“, sagt Kathrin Osterwald. Über dem kleinen Teich gibt es Stege, so dass die Kinder besser „tümpeln“ können. Sie schöpfen Wasser mit reichlich Laub in Schalen und Eimer. „Die Molche stehen unter Naturschutz. Das ist was Besonderes, wenn ihr sie findet“, erklärt Osterwald.      Justus hat als erster Glück. In seinem Käscher zappelt ein dicker Molch mit Zacken auf dem Rücken. Großzügig gibt Justus den Eimer weiter, damit die anderen auch gucken können. „Oh, ist der groß“, staunt Jana. Die Fünfjährige wechselt sich mit ihrer Schwester Lea am Fangnetz ab und hat auch bald etliche Tiere herausgefischt. Neben Molchen gibt es Wasserläufer, Ruderwanzen, Schnecken und vieles mehr. Manches können die Kinder erst später unter dem Mikroskop erkennen.          Der sechsjährige Tobias arbeitet mit seinen Freunden im Team. Er hat einen Molch mit orangefarbenem Bauch gefangen. „Ich lass jetzt alles wieder in die Freiheit“, verkündet sein Freund Gregor und kippt die Schale aus. „Ich hab einen halben Frosch!“, ruft Johanna. Ganz so ist es nicht: In ihrem Eimer strampelt kein halbiertes Tier, sondern eine Kaulquappe – die aber schon Beinchen hat. „In der Schule habe ich gelernt, dass es sie gibt. Aber ich hatte vorher noch nie eine gesehen“, sagt Johanna zufrieden.

FOTOS: Guck mal, wer da krabbelt: Ein bisschen skeptisch blickt Jana ja schon auf den Molch, den sie gemeinsam mit den anderen Kindern im
Schulbiologiezentrum in Burg aus dem Tümpel gekäschert hat. Thomas (2)
Tipps und Termine
Familientag in der Natur
Im Schulbiologiezentrum können Erwachsene und Kinder an diesem Sonntag eine ganze Menge lernen – Bärlauchpesto zubereiten beispielsweise oder Vogelstimmen erkennen, aus Altpapier buntes neues Papier herstellen und vieles mehr. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor dem Schulgebäude, Vinnhorster Weg 2.

 
HAZ, 16.04.2005    Tipps und Termine   Tiere und Pflanzen erleben  Im Schulbiologiezentrum können Kinder am Sonntag das Leben im Tümpel und im Wald kennen lernen, Meerschweinchen streicheln sowie Schrecken und Schnecken beobachten. Für Eltern gibt es Tipps zum Obstbaumschnitt und einen Gartenrundgang. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor dem Schulgebäude, Vinnhorster Weg 2.
Presseerklärung, 15.04.2005   Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2, 30419  Hannover
"Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur" - 17. April 2005  
Am Sonntag lädt das Schulbiologezentrum wieder die ganze Familie ein: für die Eltern gibt es Nachhilfe im Obstbaumschnitt und einen Gartenrundgang, die Kinder im Alter von drei bis acht Jahre können das Leben im Tümpel und im Wald kennenlernen, Meerschweinchen steicheln und Schrecken und Schnecken beobachten. Treffpunkt 10:30 Uhr vor dem Schulgebäude.
Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2, 30419  Hannover
"Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur" - 10. April 2005  
Treffpunkt: 10:30 Uhr am Informationsstand vor dem Schulgebäude
Für Erwachsene Gartenrundgang mit Eberhard Reese, für Erwachsene und ab 12 J. Gartenführung im Apothekergarten - Heilpflanzen und moderne Phytopharmaka mit Prof. Dr. Harnischfeger, ab 4 J. "Wir beobachten Meerschweinchen" und "Gibt es Ekeltiere im SBZ? - Rundgang im Vivarienraum - und "Lieder, Gedichte, Spiele von Pflanzen und Tieren", ab 6 J. "Klappern, Klopfen, Klingen - Vom Waldgeräusch zum Waldkonzert" und "Auf den Schleimspuren der Schnecken - Kleine Experimente mit großen afrikanischen Schnecken", ab 7 J. "Serviettentechnik auf einer Kachel".

HAZ, 09.04.2005  Sehen, was die Schnecke macht
Wer am Sonntag Kleintiere und Pflanzen beobachten will, sollte in das Schulbiologiezentrum in Burg, Vinnhorster Weg 2, kommen. Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren können dort unter Anleitung etwa die Bedeutung der Schleimspuren von Schnecken kennen lernen oder mit nachgeahmten Waldgeräuschen ein „Waldkonzert“ veranstalten. Familien sollten um 10.30 Uhr auf dem Gelände sein.

Presseerklärung, 08.04.2005
"Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur" - 10. April 2005. Morgen, am 10.April, öffnet das Schulbiologiezentrum wieder die Tore für die sonntäglichen Veranstaltungen. Das Programm für die Sonntage bis zu den Herbstferien liegt in den Freizeitheimen aus und hat ein Angebot  für Erwachsene und Kinder ab Vier, also für die ganze Familie.   Erwachsenen wird ein Rundgang durch das Gelände mit Wald und Themengärten  oder eine Führung zu den Heilpflanzen im Apothekergarten geboten. Vierjährige können Meerschweine beobachten,  im Vivarium die Frage stellen "Gibt es Ekeltiere im Schulbiologiezentrum ?" oder Lieder, Gedichte und Spiele von Pflanzen und Tieren kjennenlernen. Sechsjährigen lernen Natur mit allen Sinnen kennen: "Klappern, Klopfen, Klingen - Vom Waldgeräusch zum Waldkonzert" und "Auf den Schleimspuren der Schnecken - Kleine Experimente mit großen afrikanischen Schnecken".  Für Kinder ab Sieben ist Basteln im Angebot:  "Serviettentechnik auf einer Kachel".

HAZ, 05.04.2005  Unterricht zum Anfassen
  Drittklässler lernen im Schulbiologiezentrum Gartenarbeit kennen

sbz1 Unterricht unter freiem Himmel: 20 Kinder aus der Grundschule Alemannstraße haben gestern einen sehr aufregenden Schultag erlebt: Im Gemüsegarten des Schulbiologiezentrums haben die Drittklässler gelernt, wie sie ein Beet anlegen, Erbsen und Möhren aussähen, Salat pflanzen und Saatkartoffeln setzen. Gärtner Jan Moneke zeigte den Schülern der Klasse 3c zum Beispiel, wie sie das Beet vor dem Einsäen harken sollen. „Wenn so ein dicker Klumpen auf einem Samen draufliegt, hätte der sonst Schwierigkeiten beim Wachsen.“ Das Schulbiologiezentrum hat zum ersten Mal allen knapp 60 Grundschulen das Angebot für zwei Gartenarbeitstage gemacht – 30 Schulen griffen zu.
sbz2 Die Schüler aus der Alemannstraße waren eifrig bei der Sache. Eine Gruppe grub einen langen Graben für die gekeimten Kartoffeln. „Mann, ist die weich“, staunte Jasmin, als sie eine Kartoffel in der Hand hielt. Die Kinder legten die Kartoffeln in den Graben und bedeckten sie vorsichtig mit Erde, damit die Keime nicht abbrechen. Ihre Mitschüler hatten derweil ihr Beet vorbereitet.  „Jetzt pflanzen wir den Salat ein, und zwar so, dass die Blätter über und die Wurzeln unter der Erde sind“, erklärte der Gärtner. Als die Gruppe vom Kartoffelbeet kurz danach herüberkam, staunte ein Mädchen beim Anblick der Salatpflänzchen: „Ist bei euch schon was gewachsen?“ Doch Mitschülerin Özge wiegelte ab. „So schnell wächst doch nichts!“
    So konzentriert und ernsthaft hat Klassenlehrerin Angelika Henschel ihre Schüler selten erlebt. „Ich bin ganz beeindruckt. Sie hören dem Gärtner genau zu und können das Gelernte gleich umsetzen.“ Die Schüler lernten auch verschiedene Bodenarten und Gemüse kennen. „Jedes Kind fasst alles an und macht jeden Arbeitsschritt selbst. Sie erfahren, dass Gemüse Zeit braucht zum Wachsen“, erläutert Mitarbeiterin Bettina Knälmann. Ziel sei es, den Schülern gärtnerische Techniken beizubringen. „Und vor allem sollen sie Spaß dabei haben“, betont sie. „Und das ist genau das richtige Alter“, ergänzt Leiter Klaus Thomaier. „Wir hoffen, die Kinder so zu begeistern, dass sie weitermachen wollen.“ bil

BILD: Bodenarbeit: Nawid (oben) sät mit seinen Mitschülern Erbsen ein. Gärtner Jan Moneke (unten) zeigt Kira, wie sie den frisch gepflanzten Salat wässern muss. Orlowski (2)

Biene und Blüte HAZ, 15.03.2005
lust auf …

… Erkenntnisse? Im Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, beginnt heute um 19 Uhr ein kostenloser Vortrag über Johann Christian Sprengel. Der Spandauer Rektor ergründete 1793 als Erster das Geheimnis der Befruchtung von Blumen. Drei Jahre zuvor hatte Johann Wolfgang von Goethe seine Arbeit über die Metamorphose der Pflanze veröffentlicht – recht überhastet, weil er fürchtete, von Sprengel ausgebootet zu werden. Mehr über den Kampf der Wissenschaftler im ausgehenden 18. Jahrhundert erfahren Sie heute Abend im Vortrag von Gerhard Winkel, Leiter des Schulbiologiezentrums, der sein Referat mit anschaulichen Dias untermalt.


Di, 15.03.2005  19:00 Uhr  Schulbiologiezentrum Hannover  Johann Christian Sprengel als Begründer der heutigen Blütenökologie  - Goethes Gegenspieler wider Willen und seine bahnbrechenden Erkenntnisse (mit Lichtbildern). Referent: Dr.Gerhard Winkel - Besichtigung der Gewächshäuser ab 18:00 Uhr - linkes Bild: die Urpflanze von Goethe
Urpflanze von Goethe Honigbiene Goethe und Sprengel - keine Gegner, sondern Vertreter ganzheitlicher Betrachtungsweise

Zwei Vorträge von Dr. Gerhard Winkel

Goethe selber hat sich, wie aus zahlreichen Äußerungen hervorgeht, für einen ebenso bedeutsamen Wissenschaftler wie Dichter gehalten. In der Tat hat er durch seine Farbenlehre, die Entdeckung des Zwischenkieferknochens beim Menschen, seine Arbeiten über den Granit und zur Wetterkunde die Wissenschaft des 18. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Zu den bis heute bedeutsamen Arbeiten gehört die Metamorphose dr Pflanzen, die er seinerzeit überstürzt und ohne Bilder 1790 veröffentlichte. Er fürchtete, nicht der erst zu sein mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse. Warum diese Eile, ohne jegliche klärende Bilder in die Öffentlichkeit zu treten ?

Der Grund lag in der Anzeige einer Weimarer Zeitung, dass demnächst ein Aufsatz veröffentlicht werden würde mit dem Versuch, die "Konstruktion der Blumen" zu erklären. Goethe fürchtete um die Priorität seiner Erkenntnisse. Abe die angekündigte Schrift betraf, anders als befürchtet, das "entdeckte Geheimnis der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen". Damit begründete Johann Christian Sprengel die Blütenökologie, die Anpassungen zwischen Blüten und ihren Bestäubern. Das vierbändige Werk erschien 1793. Wir wissen nicht, ob es Goethe zur Kenntnis gekommen ist.

Beide Werke haben in den vergangenen 200 Jahren von ihrer Aktualität nichts eingebüßt und verkörpern heute noch auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Blicken eine ganzheitlich orientierte Betrachtungsweise.

Herr Dr. Winkel wird diese beiden Menschen und ihr Denken vorstellen:

am Dienstag, dem 15. Februar 2005 um 19:00 Uhr -
Goethes ganzheitliche Botanik - ein Vermächtnis an unsere Zeit
 
(mit Lichtbildern und Herbarbelegen)

am Dienstag, dem 15. März 2005 um 19:00 Uhr
Johann Christian Sprengel als Begründer der heutigen Blütenökologie - Goethes Gegenspieler wider Willen und seine bahnbrechenden Erkenntnisse
(mit Lichtbildern)

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La Palma für Naturfreunde

Vortrag von Dr. Gerhard Winke
l

am Dienstag, dem 12. April 2005 um 19:00 Uhr
La Palma für Naturfreunde
Unter diesem Titel berichtet Herr Dr. Winkel über Landschaft und Botanik der grünen Kanareninsel

Alle Vorträge finden im Schulbiologiezentrum Hannover statt, im neuen Bienenhaus des Schulgartens Burg.
Der Eintritt ist frei.

Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2, 30419  Hannover
Tel.: (0511) 168-47665 oder -47667
Fax: (0511) 47352
E-Mail: schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de

Aktuelles aus dem Schulbiologiezentrum lesen Sie auf der Webseite des Fördervereins im Internet: www.foerderverein-schulbiologiezentrum.de. Sie können aber auch auf www.schulbiologiezentrum-hannover.de nachsehen und finden dort einen Link.

Blüte MEHR ZU GOETHE

siehe: "Goethe - Botanik" http://www.goethe-net.de/botanik.htm
und:   "Alles ist Blatt" - "Ganzheitliche Phänomenologie"   http://www.uni-koblenz.de/~odsgroe/wwwha/spiralen/www-goethe/goethe.html
und.  "Die Metamorhose der Pflanzen"  - http://members.aol.com/litwiss/Inhalt.htm

Die Urpflanze


Als Vorläufer Darwins hat Goethe den Gedanken einer organischen Entwicklung der Natur von einfachen zu immer vollkommeneren Gebilden klar ausgesprochen. Er erblickte in dem Blatt das ursprünglichste Organ der Gewächse und entwickelte die Idee einer Urpflanze.    
MEHR ZU GOETHE

Honigbiene MEHR ZU SPRENGEL

Preussen-Chronik  1793

aus  http://www.preussen-chronik.de/   
1793 -  Der Schulrektor und Botaniker Christian Conrad Sprengel in Spandau entdeckt die Insektenbestäubung und begründet damit die Blütenökologie.

Blütenstände - Vergleichender Darstellung der Blüte ausgewählter Blütenstände
http://www.milandombrowski.de/biologie/diplomarbeit.htm
 Als einer der Begründer der Blütenökologie gilt SPRENGEL (Blütenökologie, ZIZKA 1999). Seine Untersuchungen dienten als Grundlage für die Erklärungen der Funktion von Blütenstrukturen. SPRENGEL war seiner Zeit weit voraus, seine „Theorie der Blumen“ (1793) blieb über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet.DARWIN beeinflusste sowohl mit seiner Evolutionstheorie (Entstehung der Arten, 1859) im Allgemeinen und speziell mit blütenbiologischen Arbeiten (1862) die Blütenbiologie  
MEHR ZU SPRENGEL
NP, 23.08.2003 Schulbiologiezentrum:  Sinnlich lernen im Biologiezentrum   VON JULIA PENNIGSDORF    Vogelspinnen, riesige Findlinge, ein Gemüsegarten mit 33 Sorten Tomaten, Lagerfeuer und ein Bienenhaus - für Kinder ist das Schulbiologiezentrum in Vinnhorst ein Paradies.      Am Sonntag öffnen der sieben Hektar große botanische Garten und die sechs Hektar große Freiluftschule ihre Pforten zum ersten „Zoo-Tag“ nach den Ferien.   mehr ...  
HAZ, 19.08.2003   Aktionen rund um den Garten     Haben Sie schon einmal eine Vogelspinne  angefasst? Möchten Sie wissen, welche Pflanzen sich im Gemüsebeet gut vertragen ?  Oder interessieren Sie sich für den Ausbau von tropischen Yamswurzeln und Maniok ?    mehr ...   
STADT-ANZEIGER NORD, 14.05.2003   Meerschweinchen mögen auch Paprika   ...  An jedem Sonntag können Eltern mit ihren Kindern zwischen 10.30 und 12 Uhr das Gelände am Vinnhorster Weg 2 erkunden. Spielerisch soll den Jungen und Mädchen so Wissenswertes über Tiere und Pflanzen vermittelt werden, sagt Hans Mittendorf. Er ist Schatzmeister des Vereins zur Förderung des Schulbiologiezentrums. ....  Mit einem selbst finanzierten Bau, der zwei weitere Unterrichtsräume und ein Bienenhaus enthält, möchte der Förderverein das Angebot erweitern. Am Jahresende wird das Gebäude voraussichtlich fertig gestellt sein. „Es wäre schön“, sagt Mittendorf, „wenn wir bis dahin noch einige Spender fänden.“            Die Mitmach-Aktionen sind übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene konzipiert. Denn Lehre und Fortbildung sei weiterhin ein Schwerpunkt der hannoverschen Institution, sagt der 66-jährige Hannoveraner.   mehr ...
HAZ, 07.06.2002   Harry-Potter-Fans zaubern mit Kräutern  Harry Potter hat es vorgemacht: Mit Pflanzen lässt sich manchmal sogar zaubern. Viele dieser geheimnisvollen Gewächse gedeihen auch im Apothekergarten des Schulbiologiezentrums.      mehr ...
HAZ, 17.05.2003  Schulbiologiezentrum: Über Spargel und Igel lernen  Mancher möchte gerne Heilkräuter kennen lernen, ein anderer beim Schneckenwettlauf Tipps abgeben oder der Schlange "Kaa" begegnen. Im Schulbiologiezentrum ist das und noch vieles andere sonntagsmorgen möglich. Bis zum 5. Oktober bieten die Mitarbeiter an fast jedem Sonntag von 10.30 bis 12 Uhr verschiedene Führungen und Bastelaktionen für Kinder und Erwachsene an. Beim kommenden Sonntag können zum Beispiel Kinder ab vier Jahre Meerschweinchen beobachten und auch streicheln, Fünfjährige einen Blick in die Kinderstube der Meisen werfen, Sechsjährige etwas über Igel lernen und Erwachsene erfahren, wie sei ein Grünspargelbeet anlegen. Das Jahresprogramm mit den Sonntagmorgen-Veranstaltungen und weiteren Terminen gibt es kostenlos im Schulbiologiezentrum im Vinnhorster Weg 2. Schulbiologiezentrum im Internet :  www.schulbiologiezentrum-hannover.de und  www.foerderverein-schulbiologiezentrum.de
STADT-ANZEIGER WEST und NORD, 17.04.2003:    Wo die Feuerwanzen wuseln  Der strahlend-gelbe Winterling ist schon vergangen - jetzt ist der Lerchensporn mit seinen kleinen blauen Röhren an der Reihe. Das blaue Lungenkraut wird sich bald rosa verfärben, und silbern schimmern die Härchen der Küchenschellenblüten im klaren Gegenlicht der Frühlingssonne. Eine kleine Welt für sich ist der Botanische Schulgarten Linden, ein Querschnitt durch eine vielfältige Flora, die sich auf 14 000 Quadratmetern neben dem alten Friedhof den Lindener Berg hinabzieht.   mehr ...
STADT-ANZEIGER WEST UND NORD, 17.04.2003:    Garten mit Geschichte  Schon 1892 war an der Göttinger Chaussee ein Schulgarten eingerichtet worden.  ... Ab den sechziger Jahren wurde der Biologieunterricht immer theoretischer, bis mit dem wachsenden Umweltbewusstsein die praktische Naturerfahrung erneut an Bedeutung gewann. "So sind wir heute wieder beim 'Lernen mit der Hand'."    mehr ...
NP, 23.08.2003 Schulbiologiezentrum:   Sinnlich lernen im Biologiezentrum   VON JULIA PENNIGSDORF          HANNOVER. Vogelspinnen, riesige Findlinge, ein Gemüsegarten mit 33 Sorten Tomaten, Lagerfeuer und ein Bienenhaus - für Kinder ist das Schulbiologiezentrum in Vinnhorst ein Paradies.      Am Sonntag öffnen der sieben Hektar große botanische Garten und die sechs Hektar große Freiluftschule ihre Pforten zum ersten „Zoo-Tag“ nach den Ferien.       Kinder können von 10.30 Uhr an Schlangen streicheln, Mäuse als Kletterkünstler bewundern und die Wasserqualität in einem Tümpel prüfen, während ihre Eltern eine Gartenführung mitmachen. Seit 1926 existiert das Schulbiologiezentrum. Der Name allerdings verwirrt, denn der Garten steht jedem offen. „Wir haben täglich von sieben bis 17 Uhr geöffnet“, so Jörg Ledderbogen. Der Biologe kümmert sich mit drei Lehrern, sechs Gärtnern und acht Azubis um die Anlage.      Die Nachfrage ist enorm. „Mit Schulklassen sind wir fast immer ausgebucht. Die Resonanz ist riesig“, so der Biologe. Auch der Besuch des sonntäglichen Zoo-Tages und die Zahl de  r Besucher, die ohne Führung über das Gelände schlendern, habe zugenommen. Eine Tatsache, die Ledderbogen freut. „Denn es gibt zu viele Kinder, die keinen Bezug zur Natur haben“, bedauert er. „Eine Zwölfjährige erzählt, dass sie draußen noch nie barfuß gelaufen sei.“ Ob barfuß oder nicht, sinnliches Lernen steht auf dem Stundenplan. Es gibt einen Apotheker-, einen Duft- und einen Gemüsegarten, einen Steinegarten, der über Geologie informiert, eine Ökoanlage zum Experimentieren und eine Anlage, in der Evoluund Genetik nachvollzogen werden können.       Wer Sonntag keine Zeit hat, sollte sich den 7. September vormerken. Am Tag der offenen Tür sind auch 50 Aussteller dabei.   FOTO: Dröse -  ABENTEUER: Schüler der Sonderschule Erich Kästner kochen ihr selbst geerntetes Gemüse. 
HAZ, 19.08.2003   Aktionen rund um den Garten     Haben Sie schon einmal eine Vogelspinne  angefasst? Möchten Sie wissen, welche Pflanzen sich im Gemüsebeet gut vertragen ?  Oder interessieren Sie sich für den Ausbau von tropischen Yamswurzeln und Maniok ?         Beim Umweltfoum im Schulbiologiezentrum informieren rund 40 Vereine und Institutionen am 7. September über Naturschutz im Garten, Flusskrebse in heimischen Gewässern und wohlschmeckende Apfelsorten. Es gibt Führungen im Apothekergarten, im Terrarienraum und in den Gewächshäusern. Kinder können mit Pflanzen basteln und malen, Stockbrot backen oder Flusswasser untersuchen. Außerdem können ein Bienen- und ein Ameisenstaat besichtigt werden. Neben Vorführungen und Mitmachaktionen gibt es eine Pflanzentombola und Ausstellungen  über Ernährung, Gartenbau, Naturschutz und Mobilität.   bil          Das vollständige Programm ist Anfang September beim Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, oder im Internet unter www.schulbiologiezentrum-hannover.de erhältlich.
STADT-ANZEIGER NORD, 14.05.2003   Meerschweinchen mögen auch Paprika   Jeden Sonntagvormittag öffnet das Schulbiologiezentrum in Burg seine Pforten: Eltern können dann mit ihren Kindern das Grüngelände erkunden.    Schmetterlinge – das sind die Lieblingstiere von Svea, Lisa und Julia. Zuzuschauen, wie die Falter in den Himmel fliegen, mache Spaß, finden die vier und fünf Jahre alten Mädchen. Sie sitzen an einem breiten Tisch inmitten von Blumen, Bäumen, Gras. Und während sie von Schmetterlingen erzählen, kleben sie aus bunter Wolle und Transparentpapier ein Abbild des freundlichen Falters zusammen. Der Bastel-Workshop von Ulrike Kampschulte, an dem die Kinder an diesem sonnigen Vormittag teilnehmen, ist eines der Freizeitangebote für Familien, die das Schulbiologiezentrum derzeit anbietet.           Während Svea, Lisa und Julia basteln, hält sich Marie in dem hellen Gebäude nebenan auf. Dort sitzt sie, Ellenbogen an Ellenbogen, mit anderen Kindern: Die vielen Arme begrenzen den Bewegungsraum von sechs Degus, die auf der Tischplatte umherlaufen. „Das ist spannend“, findet Marie. Ein Meerschweinchen habe sie zwar schon einmal gehabt, aber die flinken, braunen Vierbeiner kannte die Sechsjährige noch nicht. Auch Katrin hat zwei Meerschweinchen in einem großen Käfig in ihrem Kinderzimmer stehen. Sie möchte jetzt die weißen, schwarzen und gescheckten Exemplare sehen, die Christa Thielemann den Kindern vorführt. Die Meerschweinchen werden von den Jungen und Mädchen mit Gemüsestückchen gefüttert, die die Kursleiterin mitgebracht hat. „Ich wusste nicht“, erzählt Katrin, „dass Meerschweinchen auch Paprika und Zucchini mögen.“       An jedem Sonntag können Eltern mit ihren Kindern zwischen 10.30 und 12 Uhr das Gelände am Vinnhorster Weg 2 erkunden. Spielerisch soll den Jungen und Mädchen so Wissenswertes über Tiere und Pflanzen vermittelt werden, sagt Hans Mittendorf. Er ist Schatzmeister des Vereins zur Förderung des Schulbiologiezentrums. Unterstützend kommen zahlreiche Ehrenamtliche hinzu, die die verschiedenen Rundgänge und Kurse leiten. Mit reger Nachfrage: Am vergangenen Wochenende nahmen an die 80 Besucher teil.      Familie Gohlke ist aus Neustadt angereist, um den Sonntag im Schulbiologiezentrum zu verbringen. „Der Garten, die Tiere: Es ist wirklich sehr schön“, erzählen sie. Mit einem selbst finanzierten Bau, der zwei weitere Unterrichtsräume und ein Bienenhaus enthält, möchte der Förderverein das Angebot erweitern. Am Jahresende wird das Gebäude voraussichtlich fertig gestellt sein. „Es wäre schön“, sagt Mittendorf, „wenn wir bis dahin noch einige Spender fänden.“            Die Mitmach-Aktionen sind übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene konzipiert. Denn Lehre und Fortbildung sei weiterhin ein Schwerpunkt der hannoverschen Institution, sagt der 66-jährige Hannoveraner. Am Sonntag informierte Udo Eilert die Besucher beispielsweise über Arzneipflanzen, die in dem Apothekergarten des Schulbiologiezentrums wachsen.       Der Treffpunkt zu allen Sonntagsaktionen ist der Informationsstand vor dem Schulgebäude am Vinnhorster Weg 2. Die Veranstaltungen beginnen – wenn nicht anders angekündigt – um 10.30 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 16 84 76 65.    sui    Veröffentlicht 14.05.2003 15:24 Uhr 
HAZ, 07.06.2002   Harry-Potter-Fans zaubern mit Kräutern  Harry Potter hat es vorgemacht: Mit Pflanzen lässt sich manchmal sogar zaubern. Viele dieser geheimnisvollen Gewächse gedeihen auch im Apothekergarten des Schulbiologiezentrums.     „Wir haben mit einem Skalpell eine Feder geschnitzt, damit wir mit Geheimtinte schreiben können“, erzählt Daniel Possiel aus der 5 e der Orientierungsstufe Birkenstraße begeistert. Die Klasse hat gestern Melisse und andere Heilpflanzen im Apothekergarten entdeckt und gelernt, welche Krankheiten sie heilen. Auch nach dem Duft können die Kinder die Pflanzen jetzt unterscheiden. „Und wir haben Efeu eingetopft. Den dürfen wir mit nach Hause nehmen“, sagt Daniel stolz.     Renate Grothe hat vorher alle Harry-Potter-Bände durchforstet und 75 verschiedene Pflanzen gefunden. „Sie sind in den Büchern auch richtig angewendet“, sagt die pensionierte Lehrerin, die ehrenamtlich im Apothekergarten arbeitet. Zum Beispiel heißt die Pflegerin in der Krankenstation der Zauberschule Hogwarts Poppy Pomfrey. „Poppy heißt Schlafmohn, und der heilt tatsächlich mit Schlaf.“ Ihr Nachname entspricht im Deutschen der Heilpflanze Beinwell, mit der offene Beine kuriert wurden.      Bis zu den Ferien haben zehn OS-Klassen die Pflanzenerkundung à la Potter mitgemacht. Im neuen Schuljahr geht es weiter, denn als Renate Grothe im Frühjahr allen Orientierungsstufen ihren Kursus ankündigte, war er innerhalb von drei Tagen überlaufen. Kein Wunder: Viele Kinder haben wie Daniel alle  Harry-Potter-Bücher gelesen.    bil   (HAZ, 07.06.2002)  Veröffentlicht 06.06.2002 19:54 UHR