Vorstand
 
08.11.2011 Vorstand im Förderverein des Schulbiologiezentrums neu gewählt

Hans-Dieter Keil-Süllow als Vorsitzender wiedergewählt - Neu im Vorstand: Dr. Udo Eilert aus dem Apothekerverein des Schulbiologiezentrums

Mit großer Mehrheit wurde auf der Fortsetzung der Mitgliederversammlung im November in den Räumen des vom Förderverein errichteten und der Stadt übertragenen Bienenhauses im Schulgarten Burg des Schulbiologiezentrums Hannover Hans-Dieter Keil-Süllow als Vorsitzender wiedergewählt. Hans-Dieter Keil-Süllow ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Fördervereins, davor war er Vorsitzender des Stadtelternrates Hannover und Elternvertreter im Schulausschuss. Der Vorstand war bereits auf der Mitgliederversammlung im Mai einstimmig entlastet worden.

Bei der Mitgliederversammlung im November standen ein Bericht zur Mediation mit Vorstand und Leitung des Schulbiologiezentrums, die Änderung der Satzung zur Begrenzung der Anzahl der übertragbaren Stimmrechte, die Neuwahl des Vorstandes und die Diskussion über die Entwicklung des Schulbiologiezentrums auf der Tagesordnung. In Zukunft kann einem anwesenden Mitglied des Fördervereins laut Satzung das Stimmrecht nur eines einzigen verhinderten Mitgliedes übertragen werden.

Als stellvertretender Vorsitzender wurden Hans Mittendorf und als Beisitzer Eberhard Reese und Winfried Noack wiedergewählt. Neu in den Vorstand ist Dr. Udo Eilert. Dr. Udo Eilert wird die Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Verein zur Förderung des Apothekergartens verstärken, zu dessen Vorstandsmitgliedern er seit der Gründung und Einrichtung des Apothekergartens im Schulbiologiezentrum zur Expo 2000 gehört.

Der langjährige ehemalige Leiter des Schulbiologiezentrums Eberhard Reese und Winfried Noack, langjähriger ehemaliger Leiter der Freiluftschule, kündigten an, dass die redaktionelle Arbeit an einer Chronik über die Vorläufereinrichtungen des Schulbiologiezentrums seit 130 Jahren und die Entwicklung des Schulbiologiezentrums nach der Gründung vor 50 Jahren durch Dr. Gerhard Winkel beendet ist und eine Präsentation der Chronik im Rahmen einer Feier im Frühjahr 2012 stattfinden soll.

Mehr Informationen auf www.schulbiologiezentrum.info und www.foerderverein-schulbiologiezentrum.de

Bild: v.l.n.r. Dr. Udo Eilert, Winfried Noack, Hans-Dieter Keil-Süllow, Hans Mittendorf, Eberhard Reese vor dem Modell einer Biene und einer Blüte.
>> Satzung als pdf
 
Di, 08.11.2011, 18:00 Uhr Mitgliederversammlung im Schulbiologiezentrum Hannover

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit lade ich Sie herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am Dienstag, dem 08. November 2011 um 18:00 Uhr im Schulbiologiezentrum Hannover (Bienenhaus), Vinnhorster Weg 2, ein. Auf der Tagesordnung dieser Mitgliederversammlung stehen die Tagesordnungspunkte, die in der Mitgliederversammlung am 17. Mai 2011 nicht mehr behandeln konnten.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung steht die Diskussion und Beschlussfassung zu der von der Mitgliederversammlung am 17. Mai 2011 geforderten Änderung der Satzung. In einem weiteren Tagungsordnungspunkt berichtet der Vorstand über den bisherigen Verlauf und die Ergebnisse der in der Mitgliederversammlung am 17.Mai angestrebten Mediation.

Wir bitten alle Mitglieder, sich vor der Mitgliederversammlung oder bei Ankunft in die Anwesenheitslisten für Mitglieder mit Angabe der übertragenen Stimmrechte gem. der bestehenden Satzung (Angabe der Anzahl ohne das eigene Stimmrecht) und die Stimmkarte für das eigene Stimmrecht und die Stimmkarte für das übertragene Stimmrecht in Empfang zu nehmen.

Wir bitten alle Gäste, sich in die Anwesenheitslisten für Gäste einzutragen.

Die Fortsetzung der Mitgliederversammlung sollte ursprünglich Anfang Oktober stattfinden. Leider ergab sich für den Start der Mediation Verzögerungen, so dass der Vorstand eine Verschiebung auf Anfang November beschloss, um die Voraussetzungen für eine möglichst konstruktive Fortsetzung der im Mai begonnenen Diskussion zu verbessern.

 

Tagesordnung

TOP 1 Begrüßung der Anwesenden, Feststellen der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit

TOP 2 Wahl einer Versammlungsleitung

TOP 3 Wahl einer Mandatsprüfungs- und Wahlkommission

TOP 4 Änderung der Satzung

Die Mitgliederversammlung möge beschliessen
Der Absatz 3 in § 7 Mitgliederversammlung, der lautet "Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung kann ein Mitglied durch schriftliche Vollmacht auch einer Stellvertreterin/einem Stellvertreter aus dem Mitgliederkreis übertragen" wird ersatzlos gestrichen.

Mit dem Beschluss über die Satzungsänderung gilt ab sofort die neue Satzung.

Die Satzung - und weitere aktuelle Informationen - finden Sie im Internet auf der Homepage des Fördervereins www.foerderverein-schulbiologiezentrum.de.

TOP 5 Bericht über die Mediation

TOP 6 Neuwahlen des Vorstandes

TOP 7 Neuwahlen von 2 Kassenprüfern

TOP 8 Rück - und Ausblick auf die Arbeit des Schulbiologiezentrums - Bericht der Leitung des Schulbiologiezentrums

TOP 9 Verschiedenes

 

Hans-Dieter Keil-Süllow / Hans Mittendorf / Eberhard Reese / Winfried Noack

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Angebote aus dem Schulbiologiezentrum und aus der Zooschule auf www.schulbiologiezentrum.info und www.zooschule-hannover.de

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 28.04.2010 (mit der Einladung zur MV am 17.05.2011 versandt) und das Protokoll der Mitgliederversammlungvom 17.05.2011 (mit der Einladung zur MV am 08.11.2011 versandt)

Satzung des Fördervereins vom 17.08.1981 mit den Änderungen vom 21.05.1995 und 13.09.1998.
 
 
Die Mitgliederversammlung des Fördervereins wurde ab TOP 4 (Neuwahlen) vertagt - Fortsetzung Anfang Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit lade ich Sie herzlich zu unserer Mitgliederversammlung
am Dienstag, dem 17. Mai 2011 um 18:00 Uhr
im Schulbiologiezentrum Hannover (Bienenhaus), Vinnhorster Weg 2, ein

Tagesordnung

TOP 1 Jahresbericht des Vorstandes
TOP 2 Kassenbericht
TOP 3 Bericht der Kassenprüfer
TOP 4 Neuwahlen des Vorstandes ---> Vertagung auf die Fortsetzung der MV im Oktober
TOP 5 Neuwahl von 2 Kassenprüfern ---> Vertagung
TOP 6 Rück - und Ausblick auf die Arbeit des Schulbiologiezentrums ---> Vertagung
TOP 7 Verschiedenes
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Keil-Süllow (1. Vorsitzender)
Nach dem Jahresbericht des Vorstandes, dem Kassenbericht, dem Bericht der Kassenprüfer, der Entlastung des Vorstandes und Beschluss des vorgelegten Haushaltes für das Jahr 2011 gab es im TOP 4 eine heftige und kontroverse Diskussion um die Neuwahlen des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung beschloss mit sehr großer Mehrheit die Vertagung. Die Fortsetzung findet in der ersten Oktoberhälfte statt. Die Mitgliederversammlung beschloss, dass der Vorstand einen Änderungsvorschlag zur Satzung macht, die derzeit vorsieht, dass Stimmberechtigungen per Vollmacht übertragen werden können, dass dieser Änderungsvorschlag an die Mitglieder versandt wird und dass vor Wiedereintritt in die Tagesordnung über eine neue Satzung abgestimmt wird. Die Mitgliederversammlung beschloss weiterhin, dass der Versuch unternommen wird, mit einer professionellen Moderation die in der Diskussion angesprochenen Konflikte zu klären.
 
20.05.2011, HAZ Streit im Zentrum für Schulbiologie
Im städtischen Schulbiologiezentrum gibt es offenbar größere Konflikte, die jetzt zu einer handfesten Auseinandersetzung im Förderverein geführt haben.
Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins trat überraschend eine Gegenkandidatin gegen den bisherigen Vorsitzenden Hans-Dieter Keil-Süllow an. „Sie stand plötzlich auf. Keiner kannte sie“, sagt Horst Labitzke, langjähriger Ehrenamtlicher.
Auch andere Mitglieder bestätigen, dass die unerwartete Kandidatin bisher im Verein nicht in Erscheinung getreten war. Dafür stellte sich schnell heraus, dass die Frau eine Vertraute der Leiterin des Schulbiologiezentrums, Regine Leo, ist, die im Clinch mit Keil-Süllow liegt. Das Angebot, sich zunächst im Vereinsbeirat einzuarbeiten, lehnte die Kandidatin rundweg ab.
Sie konnte sich Hoffnungen auf die Stimmenmehrheit machen: Zwei Anwesende hatten sich im Vorfeld die Stimmen von Mitgliedern übertragen lassen, die selbst nicht kommen wollten. Eine der Frauen, die beide im Schulbiologiezentrumangestellt sind, verfügte über 27, die andere über fünf Stimmen. Als das bekannt wurde, kochte die Stimmung hoch.
Die Leiterin des Schulbiologiezentrums, selbst Vereinsmitglied, soll erklärt haben, eine Zusammenarbeit mit dem Fördervereinsvorsitzenden sei für sie nicht mehr möglich. „Sie ist selbst einfaches Mitglied wie ich und die anderen, ist aber aufgetreten, als hätte sie das Recht, Forderungen zu stellen“, kritisiert ein Vereinsangehöriger, der Wert darauf legt, dass der Verein selbst über sein Geld entscheidet.
Hans-Dieter Keil-Süllow habe sich in den zehn Jahren als Vorsitzender sehr engagiert. Die knapp 50 anwesenden Mitglieder entschieden im Verlauf der turbulenten vierstündigen Sitzung schließlich bei sechs Gegenstimmen, die Versammlung zu vertagen und bis dahin die Satzung, die eine Stimmenübertragung ermöglicht, zu ändern.
Die Stadt will sich zu den Vorgängen in dem unabhängigen Verein nicht äußern.
Regine Leo und Hans-Dieter Keil-Süllow schweigen ebenfalls. Die Arbeit des Fördervereins mit rund 650 Mitgliedern ist für das beliebte Schulbiologiezentrum von großer Bedeutung. Der Verein finanziert zum Teil Honorare und hat den Wiederaufbau des abgebrannten Bienenhauses unterstützt. Es wird nun über eine Mediation nachgedacht.
 
31.05.2011, HAZ Leserbrief: "Querelen"
Zu dem Bericht "Streit im Zentrum für Schulbiologie" vom 20.Mai:
Was Frau Leo dazu treibt, den Vereinsvorsitzendenden aus dem Amt wählen zu lassen, weiß ich nicht. Falls inhaltliche Differenzen bestehen, hätten die diskutiert werden müssen. Es zeigt aber auch: Wenn von etwa 650 Mitgliedern nur knapp 50 anwesend sind, ist der Verein von Putschversuchen nicht geschützt. Nach den Sparmaßnahmen von Stadt und Land, die das Schulbiologiezentrum verkraften musste, hat der Förderverein maßgeblich dazu beigetragen, diegute Arbeit weiter aufrechtzuerhalten und zum Teil auch zu finanzieren. Es wäre sehr bedauerlich, wenn das bundesweit einmalige Konzept des Schulbiologiezentrums durch solche Querelen gefährdet würde. Frau Leo hätte dann in ihrer kurzen Amtszeit das erreicht, was Stadt und Land durch die Kürzungen nicht gelungen ist. Hannover, Jörg Lindemann
 
2009 Wahlen zum Vorstand 2009

Die Wahlen zum Vorstand im Jahr 2009 ergaben eine Veränderung im Vorstand: Ilse Sprengler zog sich nach zwei Jahrzehnten der Mitarbeit im Vorstand aus der aktiven Mitarbeit zurück. Als neues Mitglied im Vorstand wurde der im Jahr 2009 pensionierte Leiter der Freiluftschule Winfried Noack gewählt.

 
Hannoversches Wochenblatt Nord, 25.02.2009 Das Schulbiologiezentrum verliert seinen Gründer - wir trauern
um Dr. Gerd Winkel

Das Team vom Schulbiologiezentrum Hannover und vom Förderverein Schulbiologiezentrum Hannover, Lehrer, Eltern und Schüler trauern um Dr. Gerhard Winkel. Der Gründer des Schulbiologiezentrums Hannover ist verstorben, sein Werk lebt.
Dr. Gerhard Winkel hat bis zuletzt regelmäßig an den Sitzungen des Vorstandes aktiv teilgenommen und eng mit dem Vorstand des Fördervereins zusammen gearbeitet. Die Chronik hat er nicht mehr redigiert.

Noch wenige Tage zuvor haben Aktive des Zentrums mit Gerhard Winkel über Änderungen am Text einer Chronik des Schulbiologiezentrums (SBZ) gesprochen. Die Hoffnung, ihm die Chronik als Buch überreichen zu können, hat sich nicht mehr erfüllt.

„Wir vermissen Gerhard Winkel sehr, vor allem die Gespräche mit ihm und die Anregungen, die er uns immer wieder gegeben hat“, bekräftigt Hans-Dieter Keil-Süllow, Vorsitzender des Fördervereins desSchulbiologiezentrums Hannover.

Dr. Gerhard Winkel knüpfte bereits früh wertvolle Verbindungen zum Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN). Während der Gründungsphase des IPN im Jahre 1970/71 hatte Winkel ein denkwürdiges Gespräch mit dem späteren IPN-Leiter.
Als er begeistert sein Konzept und das seiner Mitstreiter für eine überschulische Einrichtung vortrug, stieß er auf Vorbehalte. Was Winkel und seine Mitstreiter forderten und förderten, sei Basisarbeit und auch erstrebenswert. Das neue IPN habe jedoch weit wichtigere Aufgaben, hieß es. Es gehe vor allem um eine wissenschaftliche Begründung der Didaktik.
Und wenn das Institut inhaltliche Vorschläge mache, so sei die wissenschaftliche Auswertung das Ziel.

Die Initiatoren einer für alle Schulen nutzbaren Einrichtung mit Dr. Gerhard Winkel an der Spitze rückten mit ihren Bemühungen eher das beobachtbare Phänomen in den Mittelpunkt, wiesen dem Erlebnis und der Eigenerfahrung die zentrale Rolle für den Unterricht zu. Das IPN hingegen zielte eher auf eine Standardisierung von Unterricht ab.„Zwischen 1975 und 1985 schossen Umweltzentren wie Pilze aus der Erde. Sie nannten sich Ökologische Station, Biologiezentrum, Umweltstation, Waldstation oder Kinder-Bauernhof“, protokollierten Zeitzeugen. Diese neuen Einrichtungen suchten eher die Verbindung zum SBZ, weniger zum IPN. Sie sagten, das IPN sei zu theorielastig. Manche lehnten die Arbeit dort sogar als unnütz ab.

„Unsere Arbeitshilfen, Materialien, Teile unserer Organisation – Sonntagsveransaltungen, Schullieferungen usw. – fanden großen Zuspruch, und wir erlaubten auch einen freizügigen Gebrauch“, notierte Gerhard Winkel. Eine Erfolgsidee setzte sich durch.

Bild: Das Schulbiologiezentrum Hannover ermutigt Schülerinnen und Schüler auch zu spielerischer Praxis.
 
Plantago, Frühjahr 2009 Einige Daten aus dem Leben von Gerhard Winkel
1926 Geboren in Hannover am 23.03.1926, Kriegsteilnahme, Gefangenschaft
1946-1948 Ausbildung zum Lehrer, später Realschullehrer
Arbeit an einer Versuchsschule in Hannover: Differenzierter
Mittelbau
1958-1960 Forschungsauftrag am Deutschen Institut für Intern. Pädag. Forschung
ab 1959 Forschungsauftrag am Deutschen Institut für Intern. Pädag. Forschung
ab 1961 Aufbau des Schulbiologiezentrums Hannover, einer Einrichtung für
Umwelterziehung, Abteilungsleiter in der Schulverwaltung Hannover.
Zahlreiche Buchveröffentlichungen und Aufsätze zu Fragen der
Naturschutz- und Umwelterziehung, Mitarbeit an Lehrbüchern, u.a.
Das Schulgartenhandbuch (1985)
Mitgründer und Mitherausgeber der Zeitschrift „Unterricht Biologie“
1961 – 1988 Direktor des Schulbiologiezentrums Hannover
1983 Horst-Köhler-Preis der Deutschen Gartenbaugesellschaft
1992 Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1994 -1995 Ehrendoktorwürde der Universität Flensburg, aufgrund seiner
Verdienste um den Aufbau des Schulbiologiezentrums Hannover,
seiner Mitwirkung an der Gründung zahlreicher weiterer
Umweltzentren in Europa und seiner wegweisenden
1995
2009
Veröffentlichungen zur Naturschutzerziehung und Umweltbildung,
Buchveröffentlichung: „Umwelt und Bildung“,
Denk- und Praxisanregungen für eine ganzheitliche Natur- und
Umwelterziehung.
2009 Bis zuletzt Vorstandsarbeit im Verein zur Förderung des
Schulbiologiezentrums
Verstorben am 10. Februar 2009
 
Plantago, Herbst 2008 Über 200 Menschen verabschieden sich von Klaus Thomaier

„Heute ist Montag, der 20. Dezember 2014“, begann Petra
Martinsen, Fachbereichsleiterin Bibliothek und Schule und
damit Dienstvorgesetzte des Verstorbenen ihre bewegende Ansprache
zur Verabschiedung von Klaus Thomaier. Das war am
29. August 2008 weit vor diesem Termin und darum so absurd
und unbegreiflich. Dieser Mensch musste vor seiner Zeit gehen.
Am 19. August starb Klaus Thomaier nach kurzer schwerer
Krankheit. Sein Körper kapitulierte vor dem Krebs.
Man hatte sich zu einer Abschiedfeier versammelt, wie er sie vielleicht schmunzelnd akzeptiert hätte („ja, so könnte es gehen“). Es war keine Trauerfeier im landläufigen Sinne. Am letzten Augustfreitag auf der Wiese vor dem Bienenhaus tat der Himmel sich auf und die Sonne verwandelte die Trauer von über 200 Menschen in eine wohlig-besinnliche Stimmung.
Jörg Ledderbogen, momentaner Stellvertreter und Freund von Klaus Thomaier verstand es, in seiner unkonventionellen Art die verschiedenen Beiträge miteinander zu verknüpfen. Er machte deutlich, wie an dem Tag an das Wirken von Klaus Thomaier gedacht und erinnert werden sollte.

Eingerahmt von Liedern des Gospelchors Sehnde, der seinerseits Angelika Thomaier als Mitsängerin in seine Mitte nahm, fasste Jörg Ledderbogen seine Sicht und Wahrnehmung Klaus Thomaiers zusammen. Frau Martinsen knüpfte an den unmöglich gewordenen offiziellen Verabschiedungstermin ihre große Anerkennung für die geleistete Arbeit. Eberhard Reese würdigte ihn in der schwierigen Situation des Übergangs. Immerhin hatte es drei Jahre gedauert, bis die Betrauung mit dem Amt offiziell wurde.
Klaus Thomaier war nicht nur Leiter des Schulbiologiezentrums, sondern arbeitete auch für und mit verschiedenen Vereinen, von denen u.a. der Förderverein des Schulbiologiezentrums und des Apothekergartens zu nennen sind. Hans-Dieter Keil-Süllow und Dr. Mainka würdigten in kurzen Gedanken seine Mitarbeit, sein Engagement und seine partnerschaftliche Zuwendung.
Gloria und Ronald Ilsemann-Schütz schlossen den Kreis der Abschiedsreden ab.
Sie zeichneten skizzenhaft das Leben von Klaus Thomaier nach, indem sie Biografisches mit Anekdoten, Gedichten und hintergründigem Humor durchwoben, indem sie ein kleines Panorama seines Lebens vorstellten, das getragen war von der Sprache, witzig, hintergründig, humorig und sinnend.
So war es stimmig mit Blick auf diese Vorlieben, wenn Arndt Schmöle, ein inzwischen bekannter Kabarettist mit zwei Chansons von Reinhard May – eines hieß „Warum musstest du geh’n“ – dem Abschied an diesem Tag eine darüber hinausgehende Note gab. Klaus Thomaier liebte die Wortspiele mit ihren
Verdrehungen und Widersprüchen: mit einem Sketch von Loriot verneigte sich Arndt Schmöle und gab uns Zurückgebliebenen ein wenig das Lachen mit auf den Weg.

Eine Kätzchenweide, erste Bienenweide im Frühling, wurde von den Trauernden gepflanzt und mit Erde versorgt. Erde, die nicht auf einen Sarg poltert, sondern einem Baum die Zukunft sichert. Mit diesem Baum soll auch daran erinnert werden, dass Klaus Thomaier in seiner Tätigkeit als Leiter der Einrichtung und privat die Imkerei sehr gefördert hat. Zettel lagen bereit, diesen Baum mit Gedanken zu schmücken.
45 gefaltete Kraniche einer japanischen Schülergruppe, eigentlich Symbole für langes Leben, hatten Klaus Thomaier im Krankenhaus begleitet. Wer wollte, konnte einen mitnehmen als erinnernden Begleiter.
Ein Kondolenzbuch, in bunten Farben eingebunden, lag und liegt noch weiterhin bereit im Sekretariat des Schulbiologiezentrums. Mit einem Gedicht von Joachim Ringelnatz schlossen Gloria und Ronald Ilsemann-Schütz Zeilen an Angelika und an uns, die wir lebend zurückbleiben:

An dich!
Der du meine Wege mit mir gehst, jede Laune meiner Wimper spürst,
meine Schlechtigkeiten duldest und verstehst –
weißt du wohl, wie heiß du oft mich rührst?
Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen.
Und dich segnen.
Lebe, lache gut!
Mache deine Sache gut!

Winfried Noack (Lehrer i.R.)

 
24.04.2007 Wahlen zum Vorstand 2007

Alle zwei Jahre wählt der Förderverein des Schulbiologiezentrums in Hannover-Burg am Vinnhorster Weg einen neuen Vorstand.
Am 24.04.2007 wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt: Hans-Dieter Keil-Süllow als Vorsitzender, Hans Mittendorf als Schatzmeister, Eberhard Reese, Ilse Sprengler und Renate Grothe als Beisitzer.

Bis 2001 hatte Hans-Dieter Keil-Süllow aktiv die Betreuung in Babygruppe und Kinderladen und den Schulweg seiner beiden Kinder begleitet. 1999 machte die Tochter Meike, 2001 die Tochter Gesa das Abitur auf der IGS Linden.
Zur Abschied aus der offiziellen Arbeit als gewählter Elternvertreter in Schulelternrat der GS Uhlandstr und der IGS Linden, im Stadtelternrat Hannover und zehn Jahre lang im Schulausschuss erschien in der HAZ ein Artikel.
Eberhard Reese, damals Leiter des Schulbiologiezentrums, las den Artikel und erinnerte sich an die Zusammenarbeit mit Hans-Dieter Keil-Süllow als Schulelternratsvorsitzender bei der Gestaltung des Schulgartens in der Grundschule Uhlandstr, als Elternvertreter im Schulausschuss beim Kampf gegen Kürzungen im Schulbiologiezentrum und zum Erhalt der Landschulheime und Gründung eines Landschulheimvereins und als Vater beim Besuch der Veranstaltungen des Schulbiologiezentrums.
Die damalige Vorsitzende des Fördervereins war erkrankt und ein Nachfolger gesucht. Eberhard Reese rief an. Hans-Dieter Keil-Süllow wurde in eine Vorstandssitzung eingeladen und am 06.05.2001 erstmalig als Vorsitzender gewählt.
Hauptaufgabe war es in den ersten drei Jahren ein Unterrichtsgebäude, das "Bienenhaus", weitgehend mit ABM-Kräften im Rahmen eienr Vergabe-ABM aufzubauen und der Stadt zu übergeben. Es war eine gewaltige Aufgabe für einen Förderverein mit 450 Mitgliedern, davon 150 Institutionen, und auch bislang einmalig in Hannover, ein Unterrichtsgebäude mit diesem Wert zu errichten.
Aber die Aufgabe wurde bewältigt und der symbolische Schlüssel für das "Bienenhaus" konnte dem damaligen Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg übergeben werden.
In den letzten drei Jahren wurde das Bienenhaus mit Leben gefüllt, mit Ausstellungen, mit Veranstaltungen, mit Dia-Vorträgen Jahr für Jahr in den Monaten Januar bis April und natürlich Tag für Tag mit Unterricht.

Immer noch dabei:
Das Schulbiologiezentrum hatte bislang drei Leiter.
Der Gründer des Schulbiologiezentrums Dr. Gerd Winkel (links) und der derzeitige Leiter des Schulbiologiezentrums Klaus Thomaier (rechts) arbeiten im Beirat des Fördervereins mit und nehmen in der Regel an den Vorstandssitzungen teil.
Eberhard Reese (Mitte) hat lange Zeit mit Gerd Winkel an der Gestaltung des Schulbiologiezentrums zusammengearbeitet, bevor er nach der Verabschiedung von Gerd Winkel die Leitung übernahm.
Das gilt auch für den derzeitigen Leiter: Auch Klaus Thomaier hat bereits lange Jahre im Schulbiologiezentrum gearbeitet, bevor er erst kommisarischer Leiter wurde und ihm dann offiziell die Leitung übertragen wurde.
 
Satzung § 1 Aufgabe und Zweck des Vereins

Der Verein zur Förderung des Schulbiologiezentrums Hannover e.V. mit Sitz in Hannover verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Er veranstaltet Vorträge, Kurse, Einzel- und Gruppenwettbewerbe und fördert die Herausgabe von Veröffentlichungen für Eltern, Schülerinnen, Schüler Lehrerinnen und Lehrer auf dem Gebiete der Schulbiologie. Der Verein hilft dabei, daß das Schulbiologiezentrum (Botanische Schulgärten Burg und Linden, Freiluftschule und Zooschule) für seine Aufgaben zweckmäßig ausgestattet wird. Er unterstützt in diese Richtung gehende pädagogische Aktionen ideell und finanziell.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Satzung § 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung.

2. Der Vorstand; er besteht aus der/dem Vorsitzenden, ihrer Stellvertreterin/seinem Stellvertreter und drei weiteren Vorstandsmitgliedern.

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung jeweils auf 2 Jah-re gewählt.

Zu Mitgliederversammlungen hat die/der Vorsitzende mit einer Frist von 3 Wochen unter Befügen einer Tagesordnung schriftlich einzuladen.

Der Verein wird wie folgt vertreten:

1. durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden allein;

2. durch zwei weitere Vorstandsmitglieder gemeinsam

Satzung § 6 Beirat

Der Vorstand kann zu seiner Beratung für die Dauer seiner Wahlzeit einen Beirat berufen, dem bis zu 7 Mitglieder angehören können. In diesem Beirat sollen Eltern Lehrerinnen und Lehrer vertreten sein.

Hannover, 17.08.1981 (Neufassung vom 21.05.95)
Stand der Satzung nach Beschlussfassung in der Vereinsversammlung vom 13.09.1998.

>> Satzung als pdf